Montag, 23. Juli 2012

Alicia

In der Stadt
in der es anscheinend nur Böses gibt
kämpft eine gutherzige Frau ums Überleben
und versucht
irgendwo noch etwas Gutes zu finden.
Auf ihrer Suche
fand sie in einem Tunnel
ein kleines Mädchen
dass sich weinend in eine Ecke verkroch.
Sich Sorgen machend
nahm sie das Mädchen bei sich auf
und kümmerte sich tagelang um sie
aber das Mädchen sprach nicht.
Eines Tages begann das Mädchen zu weinen
und zu reden.
Sie meinte sie habe Heimweh
nach ihrer Familie
in der Kanalisation.
Die junge Frau war entsetzt über diese Aussage
und begleitete das Mädchen in den Untergrund.
Dort fand sie viele Menschen
wahrscheinlich hunderte
doch bei genauem Betrachten
fiel ihr auf, dass diese Menschen nicht normal waren.
Sie waren mutiert
und wie ihr erzählt wurde
war dies die Schuld der Menschen.
Seitdem geht sie jeden Tag hinunter
in den Abgrund
und spendet den Menschen dort Trost.

1 Kommentar:

  1. Auch der Teil gefällt mir, allerdings finde ich dass das Mädchen "zu schnell spricht". Also dass du erst schreibst, es redet nicht und dann 2 Zeilen später spricht es doch, da hätte man noch was machen können.
    Aber ansonsten wieder super :)
    LG Kimai

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